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Nr. 272 (1.11.2016)

  


Wenn Star-Architekt Mario Botta einen überdimensionierten Mülleimer in die Landschaft stellt, kostet das viel Geld.
Die Bergstation des Glacier 3000 bei Gstaad.


Hallo, liebe Freunde...


Mein Vater Paul Zimmermann, der vor gut einem Jahr mit stolzen 88 Jahren (Achtung FengShui-Glückszahl!) verstorben ist, hat uns vier Kinder immer ermahnt zu genießen. "Iss nid so schnäll, gniesses echli!" lautete sein Rat, wenn wir vor lauter Angst, die Geschwister könnten uns alles wegessen, die Nahrung in uns hineinmampften, als gäb's kein Morgen.

Mein jüngerer Bruder Beat und ich haben uns immer lustig gemacht darüber. Wir fragten uns, wie man eigentlich merkt, dass man genießt. Ich kenne etliche Zeitgenossen, die glauben, es reiche, wenn man einfach so oft wie möglich sagt: "Oh, wie ich das genieße!" oder "Haben wir's gut!" Ich weiß nicht, ob ich denen glauben soll. Ich weiß nur, dass ich die letzte Zeit genossen habe wie selten eine Zeit zuvor. Das merke ich daran, dass ich niemanden beneide und einfach dankbar dafür bin, am Leben zu sein. Und dies in einer Phase meines Lebens, wo ich meine Lebenshaltungskosten halbiert habe.

Damit will ich Euch nicht etwa die alte Leier auftischen, dass Geld nicht glücklich mache. Schon in meinem 1993 erschienenen Buch "Geld ist schön" kreierte ich den Spruch: "Geld allein macht nicht glücklich, aber es erlaubt glücklichen Menschen, das Leben zu leben, das sie verdient haben."
Das bedingt jedoch, dass man nicht aufhört, sich immer wieder zu fragen, was einen glücklich macht. Wenn man das nicht tut, zwingt einen die Zeitqualität dazu, sich diese Überlegungen anzustellen. Wer die Zeitqualität rechtzeitig erkennen will, für den ist die Astrologie eine große Hilfe, und ich bin sehr dankbar dafür, dass dieses sensationelle Coaching-Tool mich im Alter gefunden hat.

Wer so einen Türöffner buchen will, geht am besten auf meine Homepage "Astrologie für Unternehmer und Coaches".



 

Die Ängste besorgter Bürger ernstnehmen?

Warum eigentlich? "HPZ unterwegs No. 48" bringt's auf den Punkt...

  


Also, für diejenigen, die grundsätzlich keine Links anklicken, und schon gar nicht solche mit schönen Landschaftsbildern, will ich meine geniale Analogie hier nochmals zum Besten geben:

Stell' Dir vor, ein Mann geht zum Psychiater und sagt: "Ich habe eine unerträgliche Angst vor Spinnen. Die bedrohen uns, und es werden immer mehr. Früher hatte ich im Keller höchstens eine; kürzlich habe ich deren drei gezählt. Wo führt das hin, wenn es so weiter geht?"

Und der Psychiater, anstatt den Mann zu therapieren, antwortet: "Das verstehe ich. Ich nehme die Ängste besorgter Bürger ernst. Sie haben völlig recht. Wir müssen unsere Umgebung spinnenfrei halten. Diese Krabbeltiere sind wirklich eine Bedrohung von Leib und Leben! Und da es immer mehr besorgte Bürger gibt, muss es sich um eine realistische Angst handeln." 

Absurd? Ja. Genaus so absurd wie die Tatsache, dass es Menschen gibt, die, obschon es den meisten von uns so gut geht wie selten zuvor und wir am Beginn eines weltoffeneren Zeitalters stehen, ihre Angst vor dem Leben auf alles Fremde projizieren.

"HPZ unterwegs No. 48" ist nichts für besorgte Bürger, selbst wenn sie den Ton ausschalten. Denn die schönen Landschaftsaufnahmen vom Glacier 3000 würde ihre Besorgnis nur unnötig überschatten.

Der Kabarettist Florian Schröder ist der Meinung, wenn er seine Ängste immer ernst genommen hätte, hätte er es niemals gewagt, sich einer Frau erotisch anzunähern. Angst sei eine tolle Chance, über sich hinauszuwachsen. Hier ist sein Beitrag...



 

Ich habe eine tolle Community! 

Viele davon lerne ich via Skype kennen...


Als ich mich im Jahr 2010 nach vielen Jahren der Funkstille wieder mit meinem alten Kollegen Wendelin Niederberger in Luzern zum Mittagessen traf und mich mit ihm über unseren Beruf austauschte, meinte er: "Es sieht so aus, als ob du dir gerade eine neue Community aufbaust. Eine, die zum neuen HPZ passt."

Besser hätte ich es auch nicht sagen können, und ich habe sie jetzt, meine Community. Wie viele von den 10'000 Newsletter-Abonnenten tatsächlich echte HPZ-Freunde sind, weiß ich nicht, aber diejenigen, mit denen ich persönlich zu tun habe, passen mir sehr gut. 

Da ich vor einiger Zeit die gloriose Idee hatte, denjenigen, die sich mit ihrem Geburtstag bei mir registrierten, eine 15-minütige Deutung ihres Geburtshoroskops via Skype zu schenken, darf ich jetzt übers Jahr verteilt um die 2000 solche Gespräche führen. Auch diese fast täglich stattfindenden Kontakte trugen viel dazu bei, dass ich die letzten Monate zu den erfüllendsten meines Lebens zählen darf.

Wie bitte? Wo man seinen Geburtstag erfassen kann? Das müsst Ihr schon selber herausfinden, denn meine Kapazität ist nicht unendlich! So viel sei verraten: Via E-Mail oder Telefon geht's nicht!

 

 

Die schweizerische Helen Keller

Warum ich Ingrid Mundschin gerne coache...


Ingrid Mundschin, staatlich diplomierte Naturärztin in Basel, war letztes Jahr an meinem Schreibseminar in Kalifornien. Jetzt hat sie ein tolles Buchprojekt gestartet, bei dem ich sie noch ein wenig coache. Ingrid hat mit der berühmten taubblinden Amerikanerin Helen Keller vieles gemeinsam. Aber hört doch gleich selbst, was sie zu sagen hat. Sie hat mir erlaubt, das Vorwort zu ihrem Buch hier abzudrucken:
 

Liebe Leserin, lieber Leser,

Kenn Sie Helen Keller? Wenn nein, will ich Ihnen verraten, wer diese außergewöhnliche Frau war: Helen Keller wurde am 27. Juni 1880 in Tuscumbia im US-Bundesstaat Alabama geboren, als Tochter von Captain Arthur Henley Keller, einem ehemaligen Offizier der Konföderierten Armee und dessen zweiter Frau Catherine Everett Adams.

Im Alter von 19 Monaten erkrankte die kleine Helen an einer Hirnhautentzündung und war von da an taub und blind. Können Sie sich das vorstellen? Nichts sehen und nichts hören? Wenn Sie des Englischen mächtig sind, gönnen Sie sich einmal den Film „The Miracle Worker“. Er ist auf Youtube verfügbar und zeigt sehr schön, wie sehr die junge Helen in für die Umwelt unerträglicher Weise gegen ihr Schicksal gehadert hat, bis im Jahr 1887, als Helen neun Jahre alt war, endlich die Rettung nahte. Die Privatlehrerin Anne Sullivan Macy, ausgebildet im Perkins-Institut für Blinde und zu diesem Zeitpunkt knapp 21 Jahre alt, brachte Helen mit einer bewundernswerten Geduld bei, wie die Welt „da draußen“ aussieht und sich anhört.

Ich mache es kurz: Helen Keller wurde eine berühmte Schriftstellerin und war wohl eine der lebensbejahendsten Menschen, die man sich denken kann. Von ihr stammt das Statement „Life is either a daring adventure… or nothing!“ Zu Deutsch: „Das Leben ist entweder ein kühnes Abenteuer… oder gar nichts!“ Dieser Spruch von einer Frau, die ab dem Alter von knapp zwei Jahren nichts mehr gesehen und nichts mehr gehört hat, haut mich jedesmal, wenn ich ihn höre, – excusez l’expression – aus den Socken!

Ich hatte Glück! Die Hirnhautentzündung, die mich mit drei Jahren befiel, zerstörte nur mein Gehör. Wie ich damit umgegangen bin, und wie ich eine schier überbordende Helen-Kellersche Lebensfreude entwickelte, davon handelt dieses Buch. Aber auch davon, wie gutgemeinte Hilfe schädlich und ein „Behinderten-Bonus“ nützlich sein kann, und wie es manchmal schwierig ist, wenn man vom Universum in eine Opferrolle gezwungen wird, die einem gar nicht behagt.

Ein weiteres Kapitel widme ich dem sogenannten „sekundären Krankheitsgewinn“; dieser psychische Mechanismus wurde mir an einem Gehörlosen-Kongress in Amerika schlagartig klar, und auch die Tatsache, dass wir Menschen uns in erster Linie nach Zugehörigkeit sehnen. Und wenn es auch „nur“ die Zugehörigkeit zu einer Gruppe von Behinderten oder Kranken ist.

Zu guter Letzt hoffe ich, dass ich sowohl Hörenden wie auch Gehörlosen ein wenig von der Lebensfreude vermitteln kann, die ich im Laufe meines Lebens entwickelt habe. Feiern wir die Schöpfung mit allem, was wir haben! Und wenn der Seh- oder der Hörsinn oder sogar der eine oder andere Körperteil durch Abwesenheit glänzt, sei’s drum. Es ist immer noch genug zum Feiern da!

Na, habe ich zu viel versprochen? Wer es sofort erfahren will, wenn das Buch "Taubheit ist lernbar" erhältlich ist, meldet sich hier am besten zu Ingrids Gesundheits-Letter an.


 

Warum therapieren wir?

Auszug aus dem Buch "Hypnose und mein Leben"


Ja, heute bin ich großzügig und spendiere gleich noch einen Buch-Auszug. Er stammt aus meinem neuesten Werk "Hypnose und mein Leben", das Ihr hier bestellen könnt.

Mich hat schon sehr früh die Frage beschäftigt, warum wir Therapeuten eigentlich therapieren. Wollen wir Gott ins Handwerk pfuschen? Hat der etwas kaputt gemacht, was nur wir Therapeuten flicken können? Wollen wir unseren Klienten sämtliche Hindernisse aus dem Weg räumen, damit sie keine schmerzhaften Lektionen lernen müssen?

Ich finde, ein spirituell eingestellter Therapeut oder Coach muss sich diese Fragen stellen, sonst ist er ein reiner Mechaniker, wie es viele Schulmediziner und leider auch ganz viele Heilpraktiker sind. Gerade Heilpraktiker brüsten sich oft damit, dass sie nicht einfach nur Symptome bekämpfen, sondern nach der „wahren Ursache“ suchen würden. Und die „wahre Ursache“ stellt sich dann, oh Wunder, als eine Belastung durch Schwermetalle oder Parasiten heraus. Was ist denn damit gewonnen? Es geht diesen Möchtegern-Starheilern doch immer noch darum, möglichst rasch unangenehme Körpersymptome wegzumachen, und ich habe manch einen Heilpraktiker im Verdacht, dass er lieber Arzt geworden wäre, wenn er die Geduld und die Auffassungsgabe gehabt hätte, die es für das Medizinstudium braucht. Jetzt erhebt er sein Manko zur Tugend und flucht über die böse Apparatemedizin mit ihren unsicheren und standesdünkelnden Doctores, dabei wäre er der Erste, der sich einen „Dr.“ an den Hintern kleben würde, wenn er könnte. Als Kompensation listen sie dann jedes Kurs-Zertifikat auf, bis hin zum Wochenend-Reiki-Seminar im Wohnzimmer von Lieschen Müller. Als ob es ein Beweis für ihr Können wäre, wenn man möglichst viele Zertifikate an der Wand oder auf der Homepage hängen hat.

Aber ich will der Frage nicht ausweichen: Warum therapieren wir? Ich habe in meiner Karriere als Ausbilder in klinischer Hypnose öfter das erlebt, was ich als „leichtfertigen Therapeuten-Anwärter“ bezeichnen würde. Ganz oft, wenn ich die Teilnehmer meiner Seminare frage, warum sie therapeutisch tätig sein möchten, bekomme ich die Antwort: „Ich arbeite gerne mit Menschen.“ Ist das Grund genug, Therapeut zu werden? Mit Menschen arbeitet man auch als Polier auf einer Baustelle oder in der Schalterhalle einer Bank. Therapeut sein ist nicht einfach ein Job wie jeder andere. Man kann zwar die Werkzeuge lernen, die es dazu braucht, aber zum Therapeuten ausbilden kann einen nur das Leben selbst. Genau so, wie es zum Beruf des Lehrers oder Trainers auch nicht genügt, auf der anderen Seite des Seminarraumes zu stehen. Zum Lehrersein gehört wesentlich mehr. Aber was?

Die Frage ist wirklich nicht einfach zu beantworten; das sehen Sie daran, dass ich sie jetzt schon zum dritten Mal stelle. Um sie endgültig beantworten zu können, müsste man den Sinn des Lebens kennen. Geht es um das, was gewisse östliche Lehren behaupten? Möglichst schnell Karma abarbeiten, um aus dem Rad der Wiedergeburt aussteigen zu können? Da stellen sich doch meinem Skeptiker-Hirn einige Fragen:

  1. ​Wenn man dieses Leben so sehr hasst, dass man möglichst schnell davon befreit werden möchte, hat man dann überhaupt etwas begriffen?
  2. Karma abarbeiten? Heißt das, Lektionen auf so schmerzhafte Weise lernen, wie ich es in diesem Kapitel geschildert habe? Dazu braucht es keine Therapeuten; da kann man einfach dem Schicksal seinen Lauf lassen.
  3. Und was ist, wenn ich aus dem Rad der Wiedergeburt aussteige? Dann erlebe ich eine neue Dimension? Und die ist dann besser als diese hier? Woher weiß ich das? Wenn ich es wüsste, wäre es keine andere Dimension! Und wir sind wieder gleich weit: Wenn ich mich nach anderen Dimensionen sehne, habe ich dann unsere Dimension hier voll begriffen?

Aber vielleicht ist ja der Lebenssinn ein anderer. Vielleicht geht es einfach darum, möglichst viele Erfahrungen zu sammeln, und zwar positive wie negative. Wozu braucht es bei diesem Lebensmodell den Therapeuten? Letztendlich sucht man doch den Therapeuten lediglich dann auf, wenn man Schmerz vermeiden möchte. Man ist zwar bereit, ähnlich wie beim Zahnarzt, nochmals ein wenig Schmerz zu erleben, aber mit der Hoffnung, dass es nachher nie wieder wehtut. Wie soll es dann möglich sein, negative Erfahrungen zu sammeln und seine Lektionen zu lernen?

Ich sage immer scherzeshalber zu meinen Seminarkunden: „Wer den Sinn des Lebens kennt, sollte sofort eine Sekte gründen.“ Vielleicht besteht der Sinn des Lebens ja einfach darin, herauszufinden, was der Sinn des Lebens sein könnte. Und welches wäre da die Rolle des Therapeuten? Die des Gurus, der die Antworten liefert, damit man nicht selber denken muss? Wohl eher nicht. 

Ist es der Sinn des Lebens, das Böse abzuschaffen und nur das Gute leben zu lassen? Das wäre etwa vergleichbar mit dem Elektriker, der den Minus-Pol abschaffen möchte, weil der „pfui“ ist. Jeder Elektriker weiß, es braucht zwei Pole, damit Spannung entsteht und Energie fließt. Oder wie würden wir reagieren, wenn ein Achterbahn-Freak es zu seiner Lebensaufgabe machen würde, das Runtersausen abzuschaffen und nur noch das Hinauffahren gelten zu lassen? Dazu passt die Aussage eines indischen Gurus, die da lautet, erleuchtet sei man dann, wenn man eine wunderschöne Rose mit den gleichen Gefühlen betrachten könne wie einen grausamen Mord. Da frage ich einmal mehr ganz ketzerisch: Und das soll der Sinn sein, dass mir am Schluss alles am Arsch vorbei geht? Ich soll mich also in dieser Welt der Polarität aufhalten, um mich davon zu distanzieren? Warum bleibe ich dann nicht gleich in der geistigen Welt? Warum tue ich mir das alles an? Und nochmals (wir werden die Frage nicht los): Was ist dann die Aufgabe des Therapeuten?

Ist alles nur Maya, also Täuschung? Die „moderne“ Physik, die übrigens gar nicht mehr so modern ist, da bereits über hundert Jahre alt, unterstützt diese Theorie. Ich erspare Ihnen hier die wissenschaftliche Begründung (sie ist Bestandteil meines Grundlagen-Seminars), aber wenn Physiker wie Albert Einstein, Werner Heisenberg, Max Planck, Niels Bohr, Louis de Broglie und Erwin Schrödinger Recht haben, dann gibt es keine Materie, und alles ist Energie oder Geist. Ist jeder von uns also nur ein Gedanke im Hirn Gottes? Ist das, was wir Gott nennen, eine Art Hologramm, und wir alle sind Splitter dieses Hologramms, oder wie es die Bibel metaphorisch ausdrückt „Kinder Gottes“? Wer sich mit Hologrammen auskennt, der weiß, dass in jedem noch so kleinen Splitter eines Hologramms das ganze Bild enthalten ist. Einen Bericht darüber, wie ich in meinen Jugendjahren einem Amateurfunk-Kollegen bei der Herstellung eines Hologramms geholfen und was ich daraus gelernt habe, können Sie in meinem Buch „Geld ist schön“ aus dem Jahr 1993 nachlesen. Aber verlieren wir die Frage nicht aus den Augen: Wozu braucht es den Therapeuten? Braucht Gott einen Reiseleiter? Brauchen seine Kinder einen Schlepper, der ihnen die kürzesten Wege ins gelobte Land aufzeigt?

Wenn man sich diese Frage jeden Tag stellt, könnte man versucht sein, einen Krebs-Patienten mit folgenden Worten abzuwimmeln: „Du hast Krebs? Cool, viel Spaß damit!“ Und das Absurde daran: Eine tödliche Krankheit ist tatsächlich nach Aussagen von vielen Betroffenen „das spirituellste Erlebnis und der größte Entwicklungsschub“, den man je erleben durfte. Und so etwas sollen wir Therapeuten verhindern? Und überlegen Sie doch einmal, welche Ereignisse Sie im Leben weiter gebracht haben, die positiven oder die negativen, die Erfolge oder die Misserfolge? Sehen Sie? Wozu brauchen wir also Therapeuten? Wozu Erfolgstrainer? Sollten wir nicht einfach dem Leben seinen Lauf lassen?

Die indischen Gurus haben gut reden, wenn sie sagen: „Sei in dieser Welt, aber nicht von dieser Welt.“ Dann sollen wir also alle Betrüger sein und so tun, als wüssten wir nicht Bescheid? Der Therapeut soll so tun, als ginge es um das Vermeiden von Schmerz und das Erleben von Vergnügen, obschon er es besser weiß? Ein indischer Guru wurde einmal gefragt, was das denn bringe, wenn er einfach tagelang nur dasitze und meditiere. „Jemand muss das Licht ausstrahlen,“ war seine Antwort. Das soll Erleuchtung sein? Ein eingebildeter, gottloser Gimpel ist das, oder etwa nicht? Was glaubt der eigentlich, wer er ist? Sie sehen: Weder Gott noch sonst ein Guru hat es leicht mit mir. Ich lasse mich nicht so leicht mit einem Rezept abspeisen, auch nicht mit Rezepten von René Egli oder Eckhart Tolle, wonach es gar keine Rezepte brauche.

Soll man dann also so werden wie Bert Hellinger, der schon öfter den Stellvertreter eines Klienten zum Stellvertreter des Todes hingestellt hat, um ihm zu sagen, das er dort gut aufgehoben sei? Ich geb’s zu: Ich kann Ihnen die Antwort auch nicht liefern. Wenn ich mehrere Schritte zurücktrete, um das große Bild zu sehen, dann kann ich mein Therapeuten-Dasein nicht rechtfertigen. Ich muss dazu wieder ein paar Schritte auf das Leben zu gehen. Ich muss eintauchen in die Alltags-Ebene, denn auf der sogenannten Meta-Ebene gibt es weder gut noch schlecht, und das macht jegliche Form von Therapie absolut überflüssig. Vielleicht wäre das hier ein zumindest akzeptables Modell: Ich helfe den Menschen, die Meta-Ebene zu erkennen, indem ich ihnen beim Umgang mit der Alltags-Ebene assistiere. Vielleicht sind ja gewisse Hindernisse auf der Alltags-Ebene schuld daran, dass jemand nicht hinter die Täuschung sehen kann, und wenn ich den Menschen helfe, diese Hindernisse schneller zu überwinden, wozu ich mich durchaus in der Lage fühle, leiste ich möglicherweise einen Beitrag zu einem höheren Bewusstsein. Aber der Skeptiker fragt natürlich gleich wieder: „Höheres Bewusstsein, wozu?“ Und damit sind wir wieder am Anfang der Debatte.

Auch wenn es im Moment nicht danach aussieht, kann ich Ihnen versprechen: Im letzten Kapitel werde ich Ihnen meine persönliche Antwort liefern, warum ich glaube, dass es Therapeuten braucht.

Ja, und wer die Antwort lesen möchte, darf sich gerne das Buch "Hypnose und mein Leben" bestellen (auch als eBook erhältlich). Es enthält natürlich nicht nur philosophische Fragen, sondern auch zahlreiche therapeutische Tipps, die man sofort in der Praxis anwenden kann.



 

Power-Podcast Nr. 117 ist online!

Powerletter-on-the-Road, mein Newsletter zum Nachhören unterwegs...


Für all jene, die meinen Power-Podcast noch nicht abonniert haben: Seit dem 1. Oktober ist die Ausgabe 117 online. Sie ist einem meiner ältesten und treusten Kunden gewidmet, und wer wissen möchte, wie er ebenfalls zu so einer Widmung kommt (inklusive Erwähnung der Homepage), sollte sich den Power-Podcast Nr. 117 jetzt gleich anhören.



 

So peppst Du Deine Homepage auf...

...zum Beispiel mit fremden Videos!


Wusstest Du eigentlich, dass Du nicht nur einzelne Videos, sondern ganze Playlists völlig legal in Deine Homepage einbetten darfst? Wenn zum Beispiel Kleinbetriebs-Marketing auf Deiner Website ein Thema ist, kannst Du meine entsprechende Video-Playlist bei Dir einbetten. Der Vorteil: Die Besucher bleiben auf Deiner Homepage und klicken nicht weg zu hpz.com oder zu Youtube.

Wie kannst Du feststellen, ob das legal ist? Ganz einfach: Wenn Du bei einem Video oder einer Playlist auf "Teilen" klickst und dort eine URL erscheint, dann hat der Video-Urheber das Einbetten auf fremden Seiten erlaubt.

Und so wird's gemacht: Gehe auf https://www.youtube.com/hpzvideo und klicke dort auf "Abonnieren", falls Du nicht schon Abonnent meines Youtube-Kanals bist.




Dann klicke auf "Playlists", suche Dir die passende Liste aus und klicke dann auf "Teilen". Die URL kopierst Du und baust sie in Deine Website oder Deinen Blog ein.

Falls Du Hilfe brauchst und Mitglied meines Insider-Clubs bist, schenke ich Dir 15 Minuten Skype-Coaching zu diesem Thema. Melde Dich einfach via E-Mail für einen Termin.


 


Das wär's für heute...

Wie bitte? Das war viel Text? Ach so, habe ich nicht erwähnt, dass mein Power-Letter für Leute ist, die lesen können und von dieser Fähigkeit auch gerne Gebrauch machen?

Na ja, dann halt hier noch ein Bildchen für alle anderen:



Herzlich, Euer



 


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