Familienstellen Definition


Familienstellen Definition

 


 

Familienstellen Definition

Familienstellen Definition. Wikipedia schreibt:

Familienstellen bezeichnet ein Verfahren, bei dem Personen stellvertretend für Familienmitglieder eines Klienten konstellativ angeordnet (gestellt) werden, um aus einer dazu in Beziehung gesetzten Wahrnehmungsposition gewisse Muster innerhalb jenes Familien-Systems erkennen zu können. Das Familienstellen gründet auf der Vermutung, dass innerlich-grundlegende Beziehungen auch innerlich räumlich abgespeichert wirken – je nach Ausprägung funktional bis dysfunktional.

Und wie immer bei Wikipedia-Definitionen, reagiert der Durschschnittsbürger mit einem humanistisch gebildet klingenden “Hääää?”
Hier ist die Beschreibung des Familienstellens in HPZ-Sprache (also verständlich):
Das Vorgehen beim Systemaufstellen ist zunächst denkbar einfach: Die Seminar-Teilnehmer sitzen im Kreis und bilden in ihrer Mitte eine Art Bühne, auf der verschiedene Systeme aufgestellt werden können. Ein System kann zum Beispiel sein: Die Herkunftsfamilie (Eltern und Geschwister), die Wahlfamilie (Ehepartner und Kinder), aber auch eine Firma oder ein Organsystem. Wenn nun einer der Teilnehmer beispielsweise seine Herkunftsfamilie aufstellt, wird er einen Teilnehmer auswählen, der den Vater spielt, eine Teilnehmerin wird die Mutter darstellen, ein Teilnehmer wird den Aufsteller selbst auf der Bühne vertreten und je ein Teilnehmer wird für jedes Geschwister aufgestellt.
Und nun passiert das Wundersame: Die Stellvertreter auf der Bühne beginnen, sich genau so zu fühlen und zu verhalten wie die Personen, die sie spielen. Wie ist das möglich? Die vermutlich einzig vernünftige Erklärung ist die Existenz so genannter „morphogenetischer Felder“, wie sie der britische Zellbiologe Rupert Sheldrake postuliert hat.
Die Aufgabe des Moderators ist es nun, möglichst viele „versteckte“ Informationen aus diesem System heraus zu holen und die Eigendynamik des Systems so geschickt zu nutzen, dass daraus ein therapeutischer Nutzen gezogen werden kann oder (besonders bei geschäftlichen Aufstellungen) die richtigen Entscheide getroffen werden.
Die systemische Hypnotherapie ist eine logische Weiterentwicklung des System-Aufstellens. Hier wird vom Therapeuten während einer Hypnotherapie-Sitzung ein System mit Hilfe der Klienten-Angaben auf ein Blatt Papier übertragen. Das Explorieren des Systems erfolgt dann „virtuell“, das heißt, nur in der Vorstellung des Klienten. Der Vorteil dieser Methode: Der Klient hat die Chance, sich in jede beliebige Person hinein zu versetzen und deren Gefühle und Gedanken nachvollziehen zu können. Das Resultat ist ein vertieftes Verständnis für alle menschlichen Verhaltensweisen und ein schier unbeschreibliches Gefühl tiefer Liebe zur Menschheit. Und nicht zuletzt führen solche Einblicke dazu, dass die besseren beruflichen und privaten Entscheide getroffen werden.
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